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Glossar

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Alterungsbeständigkeit

Das Altern des Papiers wird durch die Zusammensetzung und durch die äußeren Einwirkungen auf das Papier beeinflusst. Je mehr Holz es enthält, umso schneller altert es. Licht, Feuchtigkeit und Wärme beschleunigen das Altern auch. Es gibt verschiedene Haltbarkeitsklassen, welche DIN-normiert sind. Aber man kann im Durchschnitt von 50 Jahren Haltbarkeit ausgehen.

Altpapier

Aus Papier-, Karton- und Pappeabfällen wird wieder Papier hergestellt. Der Anteil des recycelten Materials variiert und damit auch die Helligkeit des Papiers, je mehr - umso dunkler. Normalerweise besteht Papier zu zwei Dritteln aus Altpapier.

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Backlights

Das sind Werbeplakate, welche von hinten durchleuchtet werden.

Blatt

Papiere und Karton, welche im ungefalzten Zustand kleiner als DIN A3 sind. Die Größeren werden dann Bogen genannt.

"Blauer Engel"

Umweltzertifikat, welches auch Kopierpapier verliehen werden kann. Dafür muss der Altpapierbestandteil bei mindestens 95 % liegen (im Gegensatz zu sonst etwa 60 %).

Bleichen

Dadurch wird der Weißheitsgrad eines Papiers erhöht. Dabei werden Zellulosebegleitstoffe aus dem Papier gelöst, welche eine grau-braune Farbe hätten. Inzwischen geschieht das Bleichen meist ohne Chlor oder Chlorverbindungen.

Chlorarme Papiere

Diese werden unter Verwendung von Chlorverbindungen aufgehellt. Meist wird Chlordioxid genutzt, was die Abwasserbelastung (im Vergleich zur Nutzung von Elementarchlor) verringern soll.

Chlorfreie Papiere

Damit wird umgangssprachlich Papier aus Zellstoff bezeichnet, welches ohne Chlorverbindungen gebleicht wurde. Stattdessen nimmt man Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid.

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DIN - Deutsche Industrie Norm

Diese Norm regelt in Deutschland alles. Daher haben sich einige verlässliche Standards entwickelt, welche die Größe oder Zusammensetzung von Material festlegen.

DIN-Norm Papiergröße (DIN 476)

Ursprünglich begann es mit einem Bogen von einem Quadratmeter, mit dem Seitenverhältnis 1:Wurzel 2. Das ist DIN A0, davon lassen sich durch Halbierung alle weiteren Größen ableiten:

  • DIN A0 = 841 mm x 1189 mm
  • DIN A1 = 594 mm x 841 mm
  • DIN A2 = 420 mm x 594 mm
  • DIN A3 = 297 mm x 420 mm
  • DIN A4 = 210 mm x 297 mm
  • DIN A5 = 148 mm x 210 mm
  • DIN A6 = 105 mm x 148 mm

DPI = dots per inch

Das ist die Anzahl der Punkte pro Quadratzoll. Dieser Begriff sagt etwas über die Informationsdichte einer Grafik aus. Je mehr dpi, desto mehr Informationen gibt es in einem Quadratzoll.

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Faserstoffe

Rohmaterialien der Papierherstellung. Das sind nicht nur Holzfasern, sondern vor allem Altpapier. In geringem Umfang werden auch Strohzellstoff oder Hadern (Woll-, Baumwoll- oder Leinenstoffreste) genutzt. Es können weitere synthetische oder mineralische Fasern zum Einsatz kommen.

Flächengewicht / Grammatur

Damit wird das Gewicht eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers in Gramm angegeben (als g/m2). Damit wiegt ein DIN A4 Blatt eines normalen 80g/m2 Papiers 5 g. Kopier- und Digitaldruckmaschinen können mit verschiedenen Papierstärken unterschiedlich gut umgehen. Sehr dünnes (leichtes) Papier kann bei dem Transport durch die Maschinen ähnlich viele Probleme bereiten wie sehr dickes (schweres) Papier.

Füllstoffe

Zusatzstoffe für die Papierherstellung, um die Lücken zwischen den Fasern zu füllen. Die werden dem Papier zugesetzt, um es undurchsichtiger zu machen, um die Bedruckbarkeit und die Glätte zu verbessern. Es sind in der Regel Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kreide (Calciumcarbonat).

Gestrichenes Papier

Diesem Papier wurde eine Oberflächenbeschichtung gegeben. Das kann ein Lack (bei Fotopapieren) oder eine Farbe sein. Dadurch soll eine bessere Oberflächenglätte oder eine bessere Bedruckbarkeit oder eine besondere Färbung erreicht werden. Diese Beschichtungen können einseitig oder doppelseitig, matt, seidenmatt oder glänzend sein.

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Holzfreies Papier

Das sind Papiere, welche nicht mehr als 5 % Holzfasern enthalten dürfen. Diese Papiere enthalten weniger Harze, Fette oder Gerbstoffe als holzhaltige Papiere und sind daher von besserer Qualität. Dieses Papier besteht zum größten Teil aus Zellstoffen.

Holzhaltige Papiere

Darin sind mehr als 5 % verholzte Fasern (Holzschliff) enthalten. Es weist eine geringere Festigkeit als holzfreies Papier auf. Es vergilbt schneller und hat eine geringere Alterungsbeständigkeit.

Hyperlink

Ein Hyperlink (oder Link) ist eine Verknüpfung zu einer anderen Stelle oder Seite in einem Hypertext und durch Auswählen des Links gelangt man direkt dort hin. In interaktiven Texten und im WWW sind Links wesentliche Navigationsinstrumente.

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Hypertext

Hypertexte sind, im Gegensatz zu Texten in Büchern, nicht mit einer linearen Struktur versehen, sondern sie bestehen aus Verknüpfungen (Links), die einzelne abgeschlossene (Wissens-)Einheiten miteinander netzartig verbinden.

Inkjet-Papier

Dieses Papier ist für Tintenstrahldruck ohne Berühren der Oberfläche gedacht und dementsprechend beschichtet (ink = Tinte). Diese Papiere müssen an der Oberfläche sehr saugfähig sein, damit die Tinte schnell gebunden und wischfest wird. Dabei müssen manchmal große Mengen an Tinte aufgenommen werden, ohne dass ein Papier durchweicht oder wellig wird.

.jpg (oder JPEG)

Das .jpg ist ein Dateiformat, mit welchem Bilder plattformunabhängig gespeichert werden können. Die Bildqualität ist abhängig vom Komprimierungsgrad der Daten. Sind sie stark komprimiert sinkt die Darstellungsqualität. Der Komprimierungsgrad kann beim Abspeichern angegeben werden. Ein .jpg kann bis zu 16,7 Mio. Farben wiedergeben, daher wird es gern zum Speichern von Fotos genutzt.

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Kopierpapier

Papiere, welche sich besonders für das Anfertigen von Fotokopien eignen. Dafür müssen sie vor allem störungsfrei verarbeitet werden können, wofür folgende Eigenschaften notwendig sind: hohe Hitzebeständigkeit (bis 200° darf kein Bestandteil klebrig werden oder qualmen), besonders geringer Anteil Feuchtigkeit im Papier (20 % weniger als in „normalen“ Papieren), beidseitige gleichmäßige Glätte und geschlossene Oberfläche. Sie müssen so fest und stabil sein, dass sie sich durch das Kopieren nicht verzeihen oder wellig werden. Papiere haben oft eine „Vorwölbung“, eine höhere Oberflächenspannung an der Seite, welche zuerst kopiert werden sollte. Diese ist durch einen Pfeil auf der Verpackung gekennzeichnet.

Laufrichtung

Das ist die Richtung, in welcher die Papiermasse über die Papiermaschine in der Herstellung gelaufen ist. Diese bestimmt den Faserlauf, wobei die meisten Fasern parallel zur Laufrichtung liegen. In Laufrichtung hat das Papier meist eine höhere Festigkeit und Steifigkeit. Die Laufrichtung kann man feststellen, indem man ein Papier in beide verschiedenen Richtungen einreißt, der glattere Riss verläuft in Laufrichtung des Papiers.

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Opazität / Undurchsichtigkeit

Hier haben wir das Fachwort für Undurchsichtigkeit eines Papiers. Diese Eigenschaft ist für beidseitiges Bedrucken des Papiers wichtig, sonst scheint die Rückseite durch. Durch Zusatzstoffe wie Holzschliff oder Talkum kann die Undurchsichtigkeit erhöht werden. Die meisten Papiere mit einer 80er Grammatur haben heutzutage eine Opazität von etwa 92 %, wobei 100 % der theoretische Maximalwert wäre. Das Gegenteil ist Transparenz.

Optische Aufheller

Sind farblose Zusatzstoffe, die ultraviolette Strahlen absorbieren können und als sichtbare Strahlen wieder abgeben. Durch diese Stoffe kann der Weißheitsgrad von Papieren erhöht werden.

Papierqualität

Der Markt unterscheidet drei Qualitäten: A, B und C. Dabei ist A das hochwertigste Papier und C das befriedigende. Aber die Qualität variiert innerhalb dieser groben Bereiche noch.

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.pdf

Das ist ein Format, welches Dokumentenaustausch plattformübergreifend ermöglicht. Die Dateien werden genau so dargestellt, wie sie im .pdf fixiert wurden. Sie lassen sich (unabhängig vom Betriebssystem des Rechners oder der verwendeten Schriftarten) anzeigen und ausdrucken. Es wird für Texte und Grafiken genutzt. Falls Sie nicht wissen, wie Sie ein .pdf erstellen können, dann erläutern wir das hier kurz.

Recycling

Wiederverwertung von Papieren. Aber bei jeder Verwendung werden die Fasern kürzer und damit die Steifigkeit des Papers geringer, die Gefahr für Papierstau steigt. Dieses Verfahren kann also nicht endlos wiederholt werden, es müssen kontinuierlich neue Zellulosefasern dazugegeben werden.

Recycling-Papier

Das wird aus 100 % Altpapier hergestellt.

Ries

Ist eine Bezeichnung für eine bestimmte Menge von Papieren, die in einen Ries-Bogen eingeschlagen werden. Die Menge des Ballens richtet sich nach der Papierstärke des verpackten Papiers. Bei 80er Papier sind ein Ries 500 Blatt.

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Satiniert

Durch besondere Walzensysteme wird die Oberfläche dieser Papiere speziell geglättet.

Statische Aufladung

Diese entsteht durch Reibungsenergie in Druckmaschinen, durch zu trockenes Papier oder eine ungenügende Entladung nach dem Kopierprozess. Die Aufladung steht einer Weiterverarbeitung erheblich im Weg, da sie das Falzen oder Einfügen von Blättern behindert.

.tif (oder TIFF)

Ein .tif kann hochkomplexe Bildinformationen speichern. Das bedeutet jedoch auch, dass manche Programme vom Öffnen eines .tif überfordert sein können. Für den Offsetdruck sollten Fotos als .tif gespeichert werden.

Welligkeit

Entsteht, wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum höher als die im Papier ist.

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